Wie du Aloe Vera zur Hautaufhellung verwenden kannst

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In einigen Kulturen gilt eine blasse, helle Haut als Zeichen des Wohlstands. So erklärt sich vermutlich der Ausdruck „eine vornehme Blässe“ zu haben. Während man früher oft Puder und Cremes verwendete, die Bleiweiß enthielten, welches äußerst giftig für den Körper war, werden heute vor allem in Europa Cremes und Stifte eingesetzt, um Pigmentflecken, Leberflecken und Ungleichmäßigkeiten der Haut dem Gesamtteint anzupassen. Auch abdeckende Cremes, Stifte und andere Bleichmittel werden verwendet, um ein makelloses Hautbild zu bekommen. Viele dieser Produkte sind allerdings aufgrund ihrer chemischen Inhaltsstoffe äußerst bedenklich, oder helfen erst gar nicht.

Aloe Vera
Bildquelle: LanKS/Shutterstock.com

Untersuchungen ergaben, dass aufhellende Mittel, wie zum Beispiel Kojisäure, Glycolsäure und Salicylsäure, wie sie in einer Vielzahl von kosmetischen Produkten enthalten sind eine für die Gesundheit schädliche Wirkung haben können. So können sich nicht nur Rötungen und ein starkes Brennen einstellen, auch können die Inhaltsstoffe zu einer Schälung der Haut führen und diese lichtempfindlicher machen. Eine der besten Möglichkeiten zur natürlichen Aufhellung der Haut ist die Verwendung von Aloe Vera. Diese Pflanze ist eine der ältesten und bekanntesten Heilpflanzen der Welt.

Bereits die Ägypter benutzten Aloe Vera vor etwa 5000 Jahren und bezeichneten die Pflanze auf Grund ihrer positiven Eigenschaften als Pflanze der Unsterblichkeit und als Blut der Götter. Nofretete, und Cleopatra setzten Aloe Vera zur Hautpflege ein. Alexander der Große kurierte sogar Verletzungen seiner Männer mit dieser Pflanze. Wissenschaftler konnten bereits mehr als 200 Inhaltsstoffe in Aloe Vera nachweisen, die in Kombination tatsächlich vielfältige Wirkungsweisen und gesundheitliche Vorteile haben.

So wirkt die Pflanze nicht nur entzündungshemmend, antibakteriell und Verdauungsfördernd, auch spendet diese Feuchtigkeit, lindert Sonnenbrände und hat einen Hautaufhellenden Effekt, durch den in Aloe Vera vorkommenden Naturstoff Anthrachinon.Auch interessant:  Natürliche Möglichkeiten gegen Dehnungsstreifen

1 Aloe Vera Gel und Zitronensaft

zitronen saft
Bildquelle: Joshua Resnick/Shutterstock.com

Vermische 1 EL Aloe Vera Gel mit 2 Teelöffeln Zitronensaft. Diese Mischung trägst du auf dein Gesicht auf und lässt sie für etwa 15 Minuten einwirken. Anschließend wäscht du dein Gesicht mit lauwarmen Wasser ab. Der Zitronensaft wirkt adstringierend und entfernt überschüssiges Hautfett und abgestorbene Zellen. Die Maske kannst du täglich wiederholen. In einigen Fällen kann es bei Überempfindlichkeit der Haut durch die Zitronensäure zu einem leicht brennenden Gefühl kommen. In diesen Fällen solltest du auf diese Behandlung verzichten.

2 Aloe Vera Gel und Rosenwasser

Aloe Vera
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Vermische einen Esslöffel Aloe Vera Gel mit einen Teelöffel Rosenwasser. Diese Mischung trägst du auf dein Gesicht auf und lässt sie für etwa 15-20 Minuten einwirken. Anschließend wäscht du dein Gesicht mit lauwarmen Wasser ab. Das Rosenwasser spendet nicht nur Feuchtigkeit, sondern sorgt für einen ausgeglichenen Ph-Wert der Haut und hat eine antibakterielle Wirkung. Diese Anwendung kannst du alle 2 Tage durchführen.

3 Aloe Vera, Kurkuma und Honig

Kurkuma
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Vermische 1 Esslöffel Aloe Vera Gel mit ½ Teelöffel rohem Honig und ½ Teelöffel Kurkuma zu einer Paste und trage diese auf dein Gesicht auf. Nach einer Einwirkzeit von 15 bis 20 Minuten kannst du Rückstände gründlich mit Wasser abspülen. Das antioxidative Kurkumin besitzt entzündungshemmende und starke antimikrobielle Eigenschaften, die sich gegen Bakterien richten und diese reduzieren. Honig wirkt antibakteriell, spendet Feuchtigkeit und liefert zudem viele Vitamine und Mineralstoffe, für einen schönen Teint. Diese Maske kannst du 2-3 mal die Woche wiederholen.

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