Reizdarm – das hilft dir wirklich!

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Das Reizdarmsyndrom ist ein häufiges Problem, das den Dickdarm betrifft. Obwohl die Ursache von Reizdarm nicht 100%-ig bekannt ist, gibt es tatsächlich mehrere mögliche Gründe. Zum einen kann es durch die Muskeln oder das Nervensystem in deinem Bauch oder Darm verursacht werden. Ebenfalls kann ein Reizdarm durch Infektionen oder einen Bakterienwechsel in deinen Darm verursacht werden. Auch könnte es durch zusätzliche Immunsystemzellen im Darm ausgelöst werden.

Welche Symptome gibt es?

Die Symptome von Reizdarm variieren. Aber die häufigsten Symptome sind bei den meisten Betroffenen die Gleichen. Oftmals sind es Bauchschmerzen, Krämpfe oder Blähungen, die durch den Stuhlgang gelindert werden.

Ebenfalls sind Durchfall oder Verstopfung auch häufige Symptome. Diese Symptome können variieren. Manchmal sind die Symptome sehr stark, an anderen Tagen verschwinden sie plötzlich wieder.

Ist die Nahrung Schuld?

Die Symptome werden oft durch Nahrung, Stress oder Hormone ausgelöst. Oftmals führt eine Nahrungsmittelallergie zu einem Reizdarm. Viele Menschen mit Reizdarm bekommen schlimmere Symptome, wenn sie bestimmte Speisen oder Getränke essen oder trinken. Dazu zählen Weizen, Milchprodukte, Bohnen oder kohlensäurehaltige Getränke. Natürlich variiert dies von Mensch zu Mensch. Wenn du viel Stress hast, verschlimmern sich die Symptome oder sie nehmen zu. Leider leiden Frauen doppelt so häufig am Reizdarm Symdrom und die Ärzte denken, dass dies auf hormonelle Veränderungen zurückzuführen ist.

Was kannst du tun?

Da Stress die Reizdarm-Symptome häufig verschlimmert, kannst du die Symptome behandeln, indem du Stress vermeidest. Ein Psychologe kann dir helfen, stressige Situationen zu bewältigen. Es gibt eine Therapie namens „Biofeedback“, wo elektrische Sensoren helfen, bestimmte Muskeln zu entspannen. Ebenfalls könntest du progressive Entspannungsübungen machen, die helfen gleichzeitig die Muskeln und deinen Körper zu entspannen.

Die richtige Diät für das Reizdarmsyndrom

Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, deine Ernährung zu ändern. Es gibt mehrere empfehlenswerte Diäten für Reizdarm, weil jeder Mensch anders ist. Die erste Diät ist reich an Ballaststoffen, damit dein Stuhlgang angeregt wird. Dies hilft bei Verstopfung. Früchte, Gemüse und Vollkornprodukte sind gesund und ballaststoffreich. Ideal sind ebenfall Äpfel, Beeren, Karotten und Haferflocken. Wenn Körner jedoch Blähungen verursachen, dann versuche mehr ballaststoffreiche Früchte  und Gemüse zu essen.

Bist du Gluten Intolerant?

Eine weitere Diätoption ist die glutenfreie Diät. Wenn du Gluten-Intoleranz bist, leidest du wahrscheinlich auch unter den Reizdarm Symptomen. Hier heißt es auf Nahrungsmittel wie Gerste, Roggen und Weizen zu verzichten. Während dies schwierig klingt, ist es leicht, im Supermarkt glutenfreie Lebensmittel wie Nudeln zu finden.

Es gibt bestimmte Arten von Kohlenhydraten, die schwer zu verdauen sind. Diese werden „FODMAPs“ genannt. Wenn du diese komplexen Kohlenhydrate für sechs bis acht Wochen vermeiden, können sich deine Symptome verbessern. Laktose, Hülsenfrüchte, Früchte (wie Pfirsiche, Pflaumen und Birnen), Maissirup mit hohem Fruktosegehalt, Weizenbrot, Getreide oder Teigwaren, Cashewnüsse und bestimmte Gemüse (wie Broccoli, Zwiebeln und Artischocken) sollten vermieden werden.

Wenn jeder Diätversuch fehlschlägt, hilft dir nur die Eliminationsdiät, um herauszufinden, welche Nahrungsmittel schlimmere Symptome verursachen. Dabei musst du bestimmte Lebensmittel für eine lange Zeit vermeiden.

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Fazit

Das Reizdarmsyndrom ist eine Krankheit, bei der man lernen kann, mit ihr umzugehen. Es istnicht unmöglich, sie unter Kontrolle zu halten. Indem du auf bestimmte Nahrungsmittel verzichtest und weniger Stress in deinem Leben zulässt, kann man die Krankheit gut in den Griff bekommen.

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