Aufgeblähter Bauch: Das könnte der Grund dafür sein

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Aufgeblähter Bauch. Obwohl etwa 50 Prozent aller Menschen auf der Welt von dem Helicobacter pylori, einem Stäbchenbakterium befallen sind, ist dieser Keimling den meisten Menschen unbekannt. Dieser Magenkeim lebt bereits seit etwa 50.000 Jahren in der Schleimhaut des menschlichen Magens und hat sich seiner Umgebung extrem gut angepasst. Hierfür verfügt er über bemerkenswerte Schutzmechanismen.

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Bildquelle: Leszek Glasner/Shutterstock.com

So produziert das Bakterium ein Enzym das Harnstoff in Kohlendioxid und Ammoniak zerlegt. Ammoniak puffert die Magensäure und schützt den Keimling. Dank seiner langen Eiweißfäden, den sogenannten Geißeln lockert der die Magenschleimhaut auf und bewegt sich darin. Helicobacter werden für eine Menge Magenerkrankungen verantwortlich gemacht, die mit einer starken Sekretion der Magensäure einhergehen. Zu diesen gehören zum Beispiel chronische Magenschleimhautentzündungen, wie Gastritis, aber auch Magengeschwüre.

Der Heliobacter pylori ist aber keineswegs ein Phänomen von Drittländern. Alleine in Deutschland sind etwa 33 Millionen Menschen infiziert. Obgleich die Zahlen der Infektion glücklicherweise rückläufig ist, so entwickeln dennoch ungefähr bei 10-20% eine chronische bakterielle Infektion. Besonders gemein ist, dass auch infizierte Menschen nicht unbedingt sofort ernsthaft krank sind. Dieses ist ein schleichender Prozess und beginnt oft mit unspezifischen Bauchschmerzen.

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Bildquelle: Emily frost/Shutterstock.com

Wenn du darüber hinaus typische Symptome wie etwa einen aufgeblähten Bauch, Sodbrennen, Übelkeit oder Durchfall hast, dann empfehlen wir dir unbedingt einen Arzt aufzusuchen. Das Bakterium kann durch den Arzt leicht im Blut, im Stuhl oder auch in der Magenschleimhaut nachgewiesen und behandelt werden. Bei einer Behandlung wird dann in der Regel auf Antibiotika in Verbindung mit einem Medikament gesetzt, dass die Produktion von Magensäure hemmt, was langfristig der Gesundheit schadet.Auch interessant:  Abnehmen Kur: Reduziert Fett und hilft bei Verdauungsproblemen

Da sich aus einem Befall nicht nur eine chronische Entzündung, sondern auch Geschwüre, und sogar Magenkrebs entwickeln kann ist es umso wichtiger auf deinen Körper zu hören und Maßnahmen zu ergreifen, um sich vor einer Infektion zu schützen.

Da angenommen, aber noch nicht sicher belegt ist, dass der Helicobacter sich auf fäkal-oralem Weg verbreitet, also durch Ausscheidung über den Stuhl und Wiederaufnahme durch das Wasser oder die Nahrung, aber auch von Mund zu Mund über Kontakt mit erbrochenem Mageninhalt ist die beste Maßnahme besondere Hygiene, vor allem in der Küche, dem Bad und ein ausreichender Schutz bei Kontakt zu einem Erkrankten, wenn dieser Erbricht. Darüber hinaus bietet ein gesunder Magen einen gewissen Schutz, den man vor allem durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung unterstützen kann.

Getränk

Ergänzend können wir dir ein Getränk empfehlen, was du leicht zu Hause herstellen kannst, gesund und lecker ist. Hierfür benötigst du 1 Zitrone, 1 Gurke, 1 Bund Petersilie, 1 Teelöffel Aloe Vera Saft, 1 Teelöffel geriebenen Ingwer und ein halbes Glas Wasser. Vermische alle Zutaten in einem Mixer und genieße anschließend dein Getränk. Nach der Einnahme wird sich aufgrund der Kombination der verschiedenen Zutaten dein Verdauungssystem verbessern, sogar die Fettverbrennung beschleunigt sich und aufgenommene Nahrung wird schneller in seine Bestandteile zerlegt.

Die enthaltenen Gurken sind einer der besten basischen Lebensmittel und tragen zur Verringerung überschüssiger Säureproduktion im Magen bei, Petersilie hat nur sehr wenig Kalorien und stärkt die Zellen, Ingwer kurbelt den Stoffwechsel an und beugt Verstopfungen vor, Zitronen haben viele Antioxidantien und helfen Toxine aus dem Körper zu spülen und der Aloe Vera Saft wirkt beruhigend und hilft Magensäure zu reduzieren.Auch interessant:  Schnell Abnehmen: bis zu 10 kg Gewicht in einem Monat ohne Diät

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